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Vor 20 Jahren: Vorstellung der Christiane Herzog Stiftung

20 Jahre CHS

11. Juni 1997: In Schloss Bellevue, dem Berliner Sitz des Bundespräsidenten, stellt Christiane Herzog ihre neue Stiftung für Mukoviszidose-Kranke erstmals der Öffentlichkeit vor. Mit Christiane Herzog im Vorstand der neuen Stiftung: der Stuttgarter Wirtschaftsprüfer Rolf Hacker und der Bayreuther Unternehmensberater Josef Schmidt. Die Stiftung tritt an die Stelle des von Frau Herzog 1986 gegründeten Fördervereins „Muko-Hilfe e.V.“. Mit der Stiftung will Christiane Herzog die Arbeit für Menschen mit Mukoviszidose zukunftsfest machen. Grundstock für die Stiftungsgründung sind die Mittel, die sie unter anderem durch den Verkauf ihres Kochbuchs „Zu Gast bei Christiane Herzog“ und die gleichnamige, in Schloss Bellevue gedrehte Kochsendung erarbeitet hat. Hinzu kommen Zuwendungen großer Unternehmen, aber auch viele Einzelspenden engagierter Bürgerinnen und Bürger.

Nur drei Jahre später, am 19. Juni 2000, verliert die Stiftung viel zu früh ihre Gründerin. Aber Christiane Herzog bleibt unvergessen. Im Vorstand setzen heute neben Rolf Hacker ihr Sohn Markus Herzog, Mark Hacker und Anne von Fallois das Lebenswerk dieser großartigen Frau fort.

Wie weitsichtig es war, die Arbeit für Mukoviszidose-Betroffenen auf die soliden Füße einer Stiftung zu stellen, zeigt sich in den Aktivitäten, mit denen die Stiftung die Arbeit der auf Mukoviszidose spezialisierten Ambulanzen und Zentren sowie die Forschung unterstützt. Die Stiftung finanziert Arzt- und Therapeutenstellen, damit das „Mehr“ an interdisziplinärer Betreuung, das Menschen mit Mukoviszidose brauchen, möglich wird. Mehr Zeit für die Behandlung heißt zugleich: mehr Lebenszeit für die Betroffenen. Mit dem Christiane Herzog Preis für Mukoviszidose-Forschung, der durch eine großzügige Zustiftung etabliert werden konnte, werden Nachwuchswissenschaftler gefördert und Impulse für neue Erkenntnisse für die Therapie gegeben. Das Leben mit Mukoviszidose soll besser und länger werden: Darum geht es der Stiftung. Dazu folgt sie seit 20 Jahren Frau Herzogs Motto: „Mit Taten helfen!“