Die Christiane Herzog Stiftung für Mukoviszidose-Kranke

Lebenszeit schenken

Etwa 8.000 Kinder und junge Erwachsene leiden in Deutschland an Mukoviszidose – einer Erbkrankheit, die bis heute nicht heilbar ist und den Betroffenen buchstäblich den Atem nimmt. Die Lebensuhr dieser jungen Menschen läuft unerbittlich schneller. Umso wichtiger ist es, die medizinische Versorgung zu verbessern, die Forschung voranzutreiben und den jungen Menschen dabei zu helfen, so gut und so lange wie möglich mit Mukoviszidose zu leben. Kraft zum Atmen – Zeit zum Leben schenken: das ist das Ziel der Christiane Herzog Stiftung. Dafür suchen wir Verbündete!
In ganz Deutschland unterstützen uns ehrenamtliche Helfer und Spender dabei, Lebenszeit zu schenken. Hier stellen wir einige vor:

Zeitschenker

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Wera
Röttgering

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Mission Wunscherfüllung:

Wera Röttgering und das Team von Herzenswünsche e.V. sind Meister darin, für schwerstkranke Kinder und Jugendliche Träume wahr werden zu lassen. Ob backstage-Treffen mit dem bewunderten Rockstar, eine Heißluftballonfahrt oder andere Abenteuer: immer wieder schafft es der großartige Verein aus Münster, Lachen und Begeisterung auf das Gesicht eines kranken Kindes zu zaubern.

Für junge Menschen mit Mukoviszidose organisiert das Herzenswünsche-Team seit über 20 Jahren Klimatherapiekuren auf Gran Canaria – Hand in Hand mit der Christiane Herzog Stiftung und dem Mukoviszidose e.v., großzügig unterstützt von der Firma Ernsting´s family und AIR Berlin. Für eine kostbare Zeit können die jungen Mukoviszidose-Betroffenen im milden kanarischen Klima den Krankheitsalltag hinter sich lassen und neue Kraft und neuen Mut schöpfen.

Großzügig unterstützt Wera Röttgering auch jedes Jahr unseren Berliner Benefizabend – was täte die Christiane Herzog Stiftung, was täten viele Muko-Familien ohne sie!
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Nils
Siems

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Ob Glas oder Papier, Verpackungen oder Batterien: die Kunst, den Wertstoff-kreislauf am Laufen zu halten, steht in Deutschland hoch im Kurs.

Der Zahnarzt Nils Siems aus Königstein zeigt, wie man mit dem Recycling doppelt Wertvolles schafft: Werden in seiner Praxis alte Zahnfüllungen und –kronen aus Gold ersetzt, bittet er seine Patienten um das Altgold. Diese gibt er an eine Scheideanstalt, in der diese wieder in ihre wertvollen Bestandteile zerlegt werden. Jedes Gramm Gold ergibt rund 30 Euro, welche ohne Abzüge oder Scheidekosten direkt der Arbeit der Christiane Herzog Stiftung zu Gute kommen. Zusammen mit dem Praxisengagement sind bislang so fast 30.000 € zusammen-gekommen.

Dr. Siems dazu: „Das ehrenamtliche Engagement der Christiane-Herzog-Stiftung und die dadurch gemachten enormen Fortschritte für Mukoviszidose-Erkrankte haben mich bestärkt, mich hier zu engagieren“.

Das Gold-Geld wurde bislang eingesetzt für ein innovatives Diagnose-Gerät, das im Frankfurter Christiane Herzog Zentrum eingesetzt wird, und für ein sporttherapeutisches Programm am Zentrum in Hannover.
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Jörg
Hartmann

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Neuer Freund der Christiane Herzog Stiftung

Schwierige Rollen scheut er nicht: Als Stasi-Offizier in der Fernsehserie „Weissensee“ oder als depressiver Dortmunder TATORT-Kommissar verkörpert Jörg Hartmann eher problematische Charaktere. Im echten Leben aber ist der aus dem Ruhrpott stammende, heute in Potsdam lebende Hartmann freundlich, humorvoll, zugewandt – und engagiert : Seit einiger Zeit unterstützt er die Mukoviszidose-Arbeit der Christiane Herzog Stiftung – mal als Moderator des Berliner Benefizabends, mal als „Taufpate“ für das neue Christiane Herzog Zentrum Ruhr. Jörg Hartmann erlebt im persönlichen engeren Umfeld, was es für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet, mit Mukoviszidose zu leben. Er weiß, wie wichtig es ist, nicht nur für die bestmögliche medizinische Therapie zu sorgen und konsequent die Forschung zu fördern, sondern den Betroffenen auch zu zeigen: Ihr seid nicht allein

Die Christiane Herzog Stiftung freut sich sehr, mit Jörg Hartmann einen überzeugten und überzeugenden Unterstützer der Arbeit für junge Mukoviszidose-Betroffene gefunden zu haben!
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Anneliese
Hillebrand

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Voll berufstätige Frau auf ehrenamtlicher Basis – was Christiane Herzog einst über sich selbst sagte, könnte auch für Anneliese Hillebrand gelten: Unermüdlich engagiert sich die pensionierte Hauswirtschaftslehrerin aus Lippstadt für die Mukoviszidose-Arbeit. Angetrieben wird sie dabei von der Erinnerung an einen Schüler, der an Mukoviszidose starb, und von einem tiefen Gefühl von Dankbarkeit: „Ich habe ein gesegnetes Leben – von dem, was mir geschenkt wurde, will ich etwas zurückgeben“, sagt die unermüdliche Pensionärin. Ein Koch- und ein Backbuch hat sie geschrieben, die dank erprobter Rezepte mit Einkaufslisten und Schritt-für-Schritt-Anleitung auch Kochnovizen zu kulinarischen Erfolgen führen. Der Verkaufserlös der Bücher kommt der Mukoviszidose-Forschung zugute. Immer wieder motiviert Anneliese Hillebrand auch Freunde und Bekannte, für die Mukoviszidose-Arbeit zu spenden. Bald wird sie –auch dank der tatkräftigen Unterstützung durch ihren Mann Fritz Hillebrand - 100.000 € zusammengebracht haben. Eine stolze Summe!
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Anke
Dieterich

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Anke Dieterich ist eine erfahrene Marketing- und Eventmanagerin. Seit über vier Jahren verbindet sie ihre Leidenschaft für den Motorsport mit der Hilfe für junge Mukoviszidose-Betroffene. So brachte die kreative Netzwerkerin ein international präsentes deutsches Motorsportteam dazu, betroffene Mukoviszidose Patienten und ihre Angehörigen an deutsche Rennstrecken einzuladen. Unermüdlich entwickelt sie neue Ideen, Motorsport und Engagement für Muko-Betroffene zu verbinden – beispielsweise mit einer Charity Racing Night auf dem Hockenheimring. Anke Dieterich versteht es, mit ihrer Begeisterung andere zu begeistern für die Sache der jungen Mukoviszidose-Betroffenen.

O-Ton Anke Dietrich: „Meine Mutter war Krankenschwester und mein Vater beim Militär. Anderen Menschen zu helfen ist bis heute in meiner Familie ein wichtiges Thema. Mir ist es ein persönliches Anliegen, mich für eine so komplexe und unheilbare Krankheit wie Mukoviszidose einzusetzen.“
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Sabine
Beikler

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Hilfe schwarz auf weiß

Eigentlich ist Sabine Beikler politische Journalistin beim Berliner „Tagesspiegel“, schreibt täglich über Haupt- und Staatsaktionen und porträtiert Köpfe aus Politik und Zeitgeschehen. Aber dann gibt es noch ein Thema, das ihr beruflich und menschlich besonders am Herzen liegt: Mukoviszidose. Im engsten Familienkreis hat sie erlebt, was es bedeutet, mit Mukoviszidose zu leben und an ihr zu sterben. Sie weiß, wie unerlässlich eine hoch-spezialisierte und ínter-disziplinäre Therapie in allen Phasen der Krankheit ist. Sie kennt die Herausforderung, trotz knapper Gesundheits-budgets junge Mukoviszidose-Betroffene bestmöglich medizinisch zu versorgen.

Dafür braucht es nicht zuletzt auch breite Information und private Unterstützung. Mit ihren Artikeln über die Situation der Patienten und die Arbeit der Christiane Herzog Stiftung sorgt Sabine Beikler immer wieder dafür. Danke!

© Doris Spiekermann-Klaas, Tagesspiegel